Physiotherapie und Kinderphysiotherapie in Liestal

 

"Leben ist Bewegung, die Aufgabe des Therapeuten ist es, Bewegung in Gang zu setzten."
S. Klein-Vogelbach


Physiotherapie ist eine selbstständige Disziplin im Bereich der Therapie, die zusammen mit Medizin und Pflege die drei Säulen der Schulmedizin bildet. Sie steigert die Lebensqualität und ist auf Behebung von körperlichen Funktionsstörungen und Schmerzen ausgerichtet.

Physiotherapie richtet sich an verunfallte Patient/innen und Menschen mit akuten oder chronischen Erkrankungen, Menschen mit Behinderungen sowie Gesunde.

Nach operativen Eingriffen, wie z.B. Ersatz des Hüftgelenks oder Kniegelenks, an der Rotatorenmanschette der Schulter oder einer Sportverletzung werden Sie bei uns kompetent betreut.

Punkte wie ein modern gestalteter Rehabilitationsraum oder auch der intensive Austausch mit Ihrem Operateur sind wichtige Voraussetzungen für Ihren Therapieerfolg.

Ein falscher Biss kann von Kopfschmerz über Schwindel bis zu Rückenschmerzen eine Vielzahl von Symptomen auslösen wie z. B. Gesichtsschmerzen oder Migräne.

Da die Kaumuskulatur und das Kiefergelenk Teil des craniomandibulären und muskuloskelettalen Systems sind, hängen Körper und Kauapparat unmittelbar zusammen. Ein Drittel aller chronischen orthopädischen Erkrankungen und viele Beschwerden in anderen Fachbereichen lassen sich auf Bissdysfunktionen und Kieferfehlstellungen zurückführen.

In Zusammenarbeit mit Zahnärzten und HNO-Ärzten behandeln wir Funktionsstörungen wie z.B. Kaubproblematiken, nächtliches Zähneknirschen, Spannungskopfschmerzen und Schmerzen im Bereich des Ober- und Unterkiefers aber auch der Augen und Ohren.

Im Bereich der Kinderphysiotherapie behandeln wir Kinder von Geburt an bis ins Jugendalter, die in ihrer sensomotorischen Weiterentwicklung verzögert oder beeinträchtigt sind. Die Behandlung kindlicher Entwicklungsstörungen bedarf speziellen Kenntnissen, Weiterbildungen und einem interdisziplinären Austausch. Deshalb arbeiten wir eng mit Kinderärzten zusammen.

 Bei Fragen, Unsicherheiten und Problemen rund um die senso- und motorische Entwicklung ihres Kindes sind sie bei uns kompetent betreut.

Das kinesiologische Taping wurde in den 80er Jahren in Japan entwickelt. Das Hauptziel des kinesiologischen Tapings besteht darin, körpereigene Leistungs- und Heilungsprozesse durch ein spezielles Material beziehungsweise durch die entsprechende Anlagetechnik zu unterstützen.

Anfangs nur im Sport verwendet, findet es mittlerweile in vielen medizinischen Bereichen Anwendung. Sei es z.B. bei akuten Rückenbeschwerden, zur Unterstützung während der postoperativen Rehabilitation oder der Rückbildung nach Schwangerschaft und Geburt.

Das Lymphgefässsystem hat die Aufgabe, die Flüssigkeit (Lymphe) aus dem Gewebe aufzunehmen und in die Blutgefässe abzuleiten. Eine Störung dieses Drainagesystems zum Beispiel infolge von Operationen oder nach Verletzungen kann zu einer Ansammlung von Flüssigkeit in den Zellzwischenräumen führen. Als Folge davon können Schwellungen entstehen.

Bei der manuellen Lymphdrainage wird mit sanften pumpenden Bewegungen die Lymphgefässtätigkeit angeregt und somit der Abtransport der überschüssigen Gewebeflüssigkeit gefördert. Darüber hinaus hat die Lymphdrainage eine stark entspannende und beruhigende Wirkung und sie regt das Immunsystem an.

Zu einem Lymphstau (Ödem, Schwellung) kann es durch Entzündungen, Operationen, simple Sportverletzungen oder auch durch die Entfernung von Lymphknoten infolge einer Tumorerkrankung kommen. Neben der manuellen Lymphdrainage bildet die Kompressionstherapie einen weiteren Eckpfeiler einer erfolgreichen Therapie.

Da einige Symptome durch oberflächliche Massage oder herkömmliche Physiotherapie nur leicht verbessert werden können, rückt seit einigen Jahren die Integration des Fasziensystems in der Therapie vermehrt in den Fokus.

Als Faszien bezeichnet man die Weichteil-Komponenten des Bindegewebes, die den ganzen Körper als ein umhüllendes und verbindendes Spannungsnetzwerk durchdringen.

Mit Hilfe gezielter Tiefengewebs-Techniken können Verhärtungen des Bindegewebes gelöst und so die Symptome gelindert werden.

Neurologische Physiotherapie umfasst die Therapie bei Erkrankungen oder Verletzungen des zentralen Nervensystems (Gehirn und Rückenmark) und der peripheren Nerven.

Dazu zählen u.a. Diagnosen wie Schlaganfall, Schädel-Hirn-Trauma, Multiple Sklerose, Parkinson, Querschnittlähmung, Polyneuropathie und Verletzungen einzelner Nerven. Individuell sehr unterschiedlich können Lähmungen, Spastizität, Koordinations- und/ oder Sensibilitätsprobleme die Bewegungen beeinflussen und somit das tägliche Leben erschweren.

Eine individuelle, gezielte und effektive Therapie gemäss ihren Zielen und Problemen ist uns wichtig. Darum nehmen wir uns Zeit für einen spezifischen physiotherapeutischen Befund und erarbeiten mit ihnen die nötigen Voraussetzungen für ihre Mobilität und Selbstständigkeit.

Die Sportphysiotherapie gilt als eigenständiger Bereich der Physiotherapie.

Neben dem Leistungssportler werden Sie in uns auch als Freizeitsportler während des Trainings, der Aufbauphase, zur Trainingsoptimierung sowie in der Rehabilitation nach Verletzungen oder Operationen einen kompetenten Ansprechpartner finden.

Fundierte biomechanische und funktionelle Kenntnisse der jeweiligen Sportart bilden die Grundpfeiler einer erfolgreichen sportphysiotherapeutischen Behandlung.

Schmerzen und Funktionsstörungen des Bewegungssystems können unterschiedliche Ursachen haben. Die Muskulatur als primäre Ursache wurde lange Zeit vernachlässigt, diese hat jedoch einen grossen Einfluss auf Störungen des Bewegungsapparates. Durch Überlastung oder traumatische Überdehnung entstehen in einem Muskel oftmals Zonen, die durch eine Sauerstoffunterversorgung charakterisiert sind. Als Folge dessen können sich in diesen Gebieten die kleinsten Strukturen innerhalb einer Muskelfaser nicht mehr voneinander lösen. Diese Zonen sind im Muskel tastbar (Triggerpunkte).

Durch eine geeignete Therapie lässt sich diese Muskelerkrankung oft und auch noch nach Jahren gänzlich beseitigen.


Manuelle Triggerpunkt-Therapie

Die manuelle Triggerpunkt-Therapie ist eine manualtherapeutische Methode, in der nicht die Triggerpunkte selbst, sondern auch das Bindegewebe mittels manueller Techniken behandelt wird. Die manuellen Techniken werden durch Massnahmen zur Lockerung, Dehnung sowie funktioneller Kräftigung der Muskulatur ergänzt.


Dry Needling

Die Behandlung der Triggerpunkte mit Akupunkturnadeln, nennt man Dry Needling. Diese Methode erweist sich bei vielen Patienten als eine wertvolle Ergänzung zur manuellen Triggerpunkt-Therapie.